In den USA folgt der “Black Friday” auf den “Thanksgiving” -Donnerstag (3. Donnerstag im November), ein traditionelles Erntefest. Der “Black Friday”, der vor einigen Jahren in die Schweiz eingeführt wurde, hat keine lokale Tradition. Es ist eine einfache kommerzielle Operation, die dazu bestimmt ist, die Besucherzahlen und Käufe in den Läden durch oft große Rabattangebote zu erhöhen. Diese kommerzielle Operation ist ein Anreiz für den übermässigen Konsum, den wir in einer Zeit, in der nachhaltige Entwicklung, Ethik und “vernünftiger Konsum” wichtige gesellschaftliche Prioritäten sind, für ungeeignet halten.

In der Schweiz sind mehr als eine halbe Million Menschen, darunter 100’000 Kinder, in Armut (Quellen: Caritas). Wir halten es für sinnvoll und notwendig, die Verbraucher*innen und Bürger*innen im Kampf gegen die Armut zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Deshalb haben wir beschlossen, eine Operation mit dem Titel “Fair Friday” vorzuschlagen und uns zu diesem Zweck mit Caritas und ihrem 2009 eingeleiteten Programm “Armut, Verschwinden wir sie weg”, zu beteiligen, das auch auf die Eingliederung von Menschen in prekären Verhältnissen abzielt: “Diese Menschen sind auf Hilfe angewiesen, um ihre Lebensbedürfnisse zu decken. Aber das kann nur ein Minimalziel sein. Die Projekte von Caritas sollen darüber hinaus eine soziale Existenz, einschließlich der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, gewährleisten. Sie orientieren sich an dem Grundsatz der Förderung der Autonomie und erweitern den Handlungsspielraum der von Armut betroffenen Menschen.”

Das gesammelte Geld soll verarmten Menschen in der Schweiz helfen. Es wird ihnen die Möglichkeit geben, von Caritas in der Schweiz organisierte Ausbildungs- und Eingliederungsprogramme zu absolvieren.

Diese Initiative wird von Payot SA koordiniert.

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